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Sportlich-schönes Segelrevier bei La Rochelle

12.04.2019

Hafen von La Rochelle

© Friedberg/ AdobeStock

La Rochelle – einer der schönsten Häfen Frankreichs

Flüsternder Wind, Atlantik in allen Blauschattierungen und funkelnde Sonne auf den Wellen; Segelcrews, die La Rochelle besuchen, werden von der Anmutung dieser Stadt überwältigt sein. Der alte Hafen ist stets ebenso lebhaft wie der großzügige, moderne Yachthafen Les Minimes. Unzählige Yachten und Fischerboote sind in den Hafenbecken verankert. Zwei mächtige Türme aus dem vierzehnten Jahrhundert stehen einander an der alten Hafeneinfahrt gegenüber und sind auch heute noch Wahrzeichen der Stadt. 

Im größeren Tour Saint-Nicolas war die alte Festung untergebracht. Sie bietet eine herrliche Aussicht über die gesamte Bucht. Im gegenüberliegenden Tour de la Chaine war früher eine solide Kette untergebracht, die des Nachts vor die Hafeneinfahrt gespannt wurde, um Überfälle zu verhindern. 

Das pittoreske Stadtbild wird von engen Straßen, flankiert von Arkadengängen durchzogen. Ein besonderes Einkaufserlebnis ist ein Bummel durch die Rue-des-Merciers. Sie finden hier Geschäfte in der schönsten Architektur des 16./17. Jahrhunderts. Die Straße mündet nahe am Rathaus im Renaissancestil – dem Hotel de Ville. Der Innenhof mit Säulen und verzierten Friesen kann besichtigt werden. Lohnenswertes Ziel für meeresbiologisch interessierte Segelcrews ist das Aquarium, gegenüber dem Hafen gelegen. Hier finden sie über 12.000 Meerestiere aus aller Welt, darunter 20 verschiedene Haiarten. Für die Kunstliebhaber unter den Seglern ist das Museé des Baux Arts ein lohnender Anlaufpunkt. Es befindet sich im ehemaligen Bischofspalast und beherbergt vorwiegend Gemälde hiesiger Künstler. Im Vorort La Pallice liegt der deutsche U-Boot Bunkerkomplex aus dem zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde das Bunkerareal noch einige Zeit von der französischen Marine genutzt. In den 80er Jahren diente er als Kulisse für Szenen aus Das Boot und Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes.

Einfach köstlich – kulinarische Entdeckung entlang der Atlantikküste

Meersalzgewinnung in der Guerande

© Lestey/ pixabay

Die französische Atlantikregion hat vielfältige kulinarische Genüsse hervorgebracht: Meersalz aus Guérande, Schinken aus Bayonne, die berühmten Bordeaux-Weine, aber auch Weinspezialitäten aus den Anbaugebieten Cognac oder dem Loiretal. Weiterhin landwirtschaftliche Spezialitäten wie die schwarzen Trüffel, Artischocken, Spargel, die kleinen Kartoffeln Bonnotte – eine edle Sorte von der Insel Noiremoutier. All dies ist in Restaurants oder Gasthöfen entlang der Küste zu genießen. Yachtcrews sollten auch unbedingt den einheimischen Aperitif Pineau des Charentes verkosten, produziert aus Traubenmost gemischt mit Cognac und im Eichenfass gereift.

Törn zur Insel Ile de Ré

Ile de Ré - Hafen

© xavierjouan/ pixabay

Die wechselhafte Geschichte wurde durch Kriege über Jahrhunderte geprägt. Im 17. Jahrhundert wurde die Festung Saint-Martin-de-Ré erbaut, einfach um eine bessere Verteidigungsposition zu haben. In späteren Zeiten diente die Festung unter anderem als Gefängnis. Sie gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ile de Ré – auch die weiße Insel genannt hat ihren Namen durch die Salzgewinnung bekommen, dem weißen Gold. Auch heute noch wird der Kunst des Salzschöpfens in den Salinen nachgegangen. Das Ecomusée des Marais Salants informiert Crews auf Landgang über die Salzgewinnung. Tolle Aussichtspunkte sind entweder der Leuchtturm Phare de Baleines, der als einer der höchsten Frankreichs gilt, oder der Glockenturm der Kirche von Saint-Martin-de-Ré, dem Ort zum flanieren, mit seinem malerischen Hafen und den urigen Bistros und Boutiquen.

Die Austerninsel Ile d’Oléron

Ile d'Oléron - Ebbe

© micpicee/ pixabay

Der Haupt-Wirtschaftszweig der zweitgrößten europäischen Insel Frankreichs ist neben dem Tourismus nach wie vor die Austernzucht. In zahlreichen Bistros und Restaurants kann diese Inselspezialität probiert werden. Alljährlich findet das Austernfest mit Ball und Feuerwerk im Juli statt. Ganzjährig erwartet die Segelcrews weitere interessante Sehenswürdigkeiten. Vom Phare de Chassiron aus hat man einen atemberaubenden Panoramablick über die See nach La Rochelle, Fort Boyard und die Ile d’Aix sowie die Ile de Ré. Den Naturliebhabern sei der Tierpark Marais aux Oiseaux mit einem Lehrpfad ans Herz gelegt. Hier sind diverse Wildtiere, zumeist Vögel zu beobachten. 

Ile d’Yeu – 5000 Jahre Geschichte und nur 11 sm vor der Küste

Die abwechslungsreiche Landschaft besteht im Süden der Ile d’Yeu aus einer wilden, zerklüfteten Küste und erinnert damit an Küstenstriche des bretonischen Festlands. Von der Pointe du Châtelet beispielsweise kann die Segelcrew ein Panorama über Caps, tiefe Einbuchtungen und die Weite des Atlantik bestaunen. Im Südosten liegt der kleine Hafen de la Meule, überragt durch die Kapelle Notre-Dame de Bonne Nouevele. In den Felsbuchten liegen kleine Sandstrände. Überall auf der Insel wird die lange Geschichte lebendig. Dolmen und Menhire aus der Vorgeschichte und viele neuere historische Gebäude wie die Zitatelle oder die romanische Kirche Sainz-Sauveur führen den Segler auf eine Reise durch die Zeit. Viele der pittoresken Ortschaften sind sehenswert. Überall auf der Insel gibt es die Möglichkeit, Fahrräder zu mieten.

Ile de Noirmoutier

Nostalgische Lasttiere

© André SAAD/ pixabay

Die Insel Noirmoutier ist wie geschaffen für Naturliebhaber. Salzwiesen bedecken ein drittel der Insel. Daneben finden die Segelcrews alles, was eine Paradiesinsel ausmacht: Strand, Dünen, Landschaft und Segelsport. Es gibt den Hafen Herbaudière, den Hafen Morin und den traditionellen Hafen Noirmoutier en l'île. Weiterhin gibt es nach wie vor die Villen aus der "Belle Epoque“ der Insel. Kulinarisches von der Insel ist stets von hervorragender Frische und Qualität. Produkte des Meeres - Austern, Meeresfrüchte und fangfrische Fische - wetteifern mit Produkten des Landes, beispielsweise dem Fleur de Sel und den bekannten Kartoffeln Bonnotte, um den Gaumen des Gourmets. Seglerisch bekannt sind die Regatten wie die Lissac Classic Noirmoutier.Und hier inszeniert auch La Chaloupe seit mehr als einem Vierteljahrhundert die berühmten "Regatten des Bois de la Chaise", an denen mehr als 100 Arbeitsboote und Segelyachten teilnehmen.

Der Törn nach La Baule

La Baule mit Strand

© altitudedrone/ AdobeStock

Das Seebad mit seiner abwechslungsreichen Architektur hat einen ganz eigenen Reiz: es ist eingebettet in grüne Landschaft, liegt an der romantischen Côte d’Amour, hat einen belebten Strand und ein pulsierendes Nachtleben. Das mondäne Image ist den eleganten Hotels und Villen zu verdanken. Der Strand mit 9 km feinem Sand gehört zu den längsten und schönsten Stränden Europas. Etwas abseits gibt es aber eine Reihe hübsche noch ruhigere Buchten. Für Segler, die sich auch für historische Luftfahrt interessieren gibt es das Aeronautik-Museum der Halbinsel Côte d’Amour. Wer sich etwas Gesundheit gönnen möchte, kann eines der beiden Thalassotherapie-Zentren besuchen. Sie bieten Behandlungen auf Meerwasserbasis an.



Yachten ab La Rochelle

Törnvorschläge in der Charante-Maritime

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Revier-Informationen

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