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Mallorca - Segelparadies im Mittelmeer

27.03.2019

Natur, Kultur, Segelsport – nur drei von vielen Gründen für einen Besuch der größten Baleareninsel im Frühjahr oder Frühsommer. Mallorca hat auf seinen 550 km Küstenlinie alles zu bieten, was ein Seglerherz höher schlagen lässt: wunderschöne Buchten, einige der schönsten Mittelmeerstrände und kristallklares Wasser. Fast 40 Prozent der Inselfläche sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Im Norden liegt das Gebirge Sierra de Tramuntana mit den 1400 Meter hohen Berggipfeln. Aber  nicht nur die ausgeprägt schöne Natur, auch die zahlreichen kulturellen Highlights sind Attraktionen auf der Insel. Über das ganze Jahr verteilt finden Kulturfestivals, Konzertveranstaltungen, Literaturevents und Kunstausstellungen statt. Kultureller Hotspot ist dabei die Inselhauptstadt Palma de Mallorca mit ihrem historischen Stadtkern, aber auch mit ihrem bekannten Nachtleben.


Palma de Mallorca/Kathedrale

© Fremdenverkehrsamt/ Mallorca


Palma de Mallorca – optimaler Startpunkt für Segeltörns auf den Balearen

Mehrere Segelflotten starten in der Bucht von Palma de Mallorca aus unterschiedlichen Marinas: Real Club Nautico, Marina Naviera Balear, Muelle de La Lonja und Port Olimpic Calanova. Die Stadt Palma bietet, neben den maritimen Hotspots, den Freunden des Wassersports aber vieles mehr. Hauptsehenswürdigkeit ist die Kathedrale La Seu im Süden der Altstadt, im gotischen Stil erbaut. Daneben gibt es weitere gotische Kirchen wie beispielsweise die Basilika Sant Francesc und die Kirche Santa Eulàlia. In unmittelbarer Nachbarschaft: Der königliche Palast, der von Spaniens Monarch als balearische Residenz genutzt wird. Ebenfalls ein sehenswertes Gebäude gotischer Architektur ist Llotja de Palma, ehemalige Seehandelsbörse. Erbaut wurde es durch den Architekten Guillem Sagrera. Bekannt ist die Altstadt für die vielen Gässchen, die großteils über Treppen zu erreichen und so im Wesentlichen den Fußgängern vorbehalten sind. Im Vorort Cala Major wirkte der katalanische Maler Joan Miró. Kunstliebhaber unter den Seglern können einige seiner Arbeiten im ehemaligen Atelier besichtigen.

Alcudia, die Stadt der Gastfreundschaft

Alcuida im Abendlicht

© Christian Mathis/ pixabay

Die kleine Stadt Alcudia, deren Historie bis in die Zeit um 2000 vor Christus zurückgeht, war einst ein wichtiges Wirtschaftszentrum mit entsprechender Macht. Das moderne Alcudia ist heute Tourismus- und Handelsstadt. In den letzten Jahrzehnten hat es sich und der zugehörige Hafen Puerto d'Alcudia zu Hotspots für Individualreisende gewandelt. Hier kann man noch ein Mallorca der natürlichen Ursprünge und Gastfreundschaft erleben. Trotzdem geht es natürlich auch international zu. Hauptsächlich in Puerto de Alcudia finden die Segelcrews regionale sowie internationale Gastronomie als auch Clubs und Bars.

Das Panorama der Punta de Capdepera

Castel de Capdepera

© Nicole Pankalla/ pixabay

Im Osten der Insel gibt es neben Touristenorten mit Restaurants, Diskotheken und einladenden Bars auch Familienstrände sowie ruhige Buchten und Fischerdörfer. Die Halbinsel Punta de Capdepera markiert den östlichsten Punkt der Insel. Auf ihrer Spitze fast 60 Meter hohen Klippe steht der Leuchtturm Far de Capdepera. Der Turm wurde im Jahr 1869 in Dienst genommen und ist bis in die heutige Zeit in Betrieb. Die Marina Cala Ratjada ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Castel de Capdepera, von wo man einen herrlichen Ausblick genießen kann.

Vor Anker an der Playa Es Trenc 

 Playa Es Trenc

© Lapping/ pixabay

Sie ist der längste naturbelassene Strand auf Mallorcas Südküste und liegt unmittelbar neben der Marina Club Nautic La Rapida. Dünen und das Hinterland beherbergen eine vielfältige Vogelwelt und stehen unter Naturschutz. Wer die Ruhe sucht wird eher im Westen der Bucht fündig. Hier bieten sich wunderbare Ausblicke auf Meer und Land, allemal ein Foto wert. Auch für Tauchgänge bietet sich der Westen an. Segler sollten hier auf Untiefen achten, hübsche Ankerplätze gibt es an der Illa Gavina.

Von Port de Alcudia in den nahen Parc natural de s’Albufera 

 Parc natural de s’Albufera

© Gallas/ AdobeStock

Nicht weit von Port d'Alcudia (zwei Kilometer) liegt das riesige Biotop, das vor ca. einhunderttausend Jahren entstand. Damals wurde ein Meeresarm durch eine Sandbank vom restlichen Mittelmeer getrennt. In der Neuzeit beträgt die Größe der sumpfigen Gebiete immer noch über 16 Quadratkilometer. Aus der Antike stammen die großen und kleinen Kanäle, die den Naturpark durchlaufen. Im 19. Jahrhundert sollte das gesamte Gebiet ausgetrocknet werden um die Malariamücken auszurotten. Im Jahr 1988 wurde das gesamte Gelände dann als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Ein Tipp für naturliebende Segler: Im Parc gibt es heute zahlreiche einheimische Vogelarten. Im Frühjahr und im Herbst rasten mehr als 200 Arten hier, unter anderem Störche, Flamingos und Fischadler. Daneben gibt es mehrere Arten von Fledermäusen, unter anderem die seltene Mopsfledermaus Die Flora beherbergt neben vielen anderen einheimischen Pflanzen auch unterschiedliche Orchideenarten. 

Historisches für Crews - Ses Paisses

Ses Paisses

© Dudlajzov/ AdobeStock

Der bekannte prähistorische Fund im Nordosten Mallorcas befindet sich ca. 15 km vom Hafen Cala Ratjada entfernt und entstand in der Zeit der Talaiotkultur. Sie erstellte Gebäude aus Steinen, wie sie nur auf den balearischen Inseln vorkommen. Die Siedlung umgibt eine 360 Meter lange Umfriedungsmauer mit einer Breite von mehr als dreieinhalb Metern, stehend auf einem Fundament aus riesigen, tonnenschweren Steinblöcken. Vier Tore führen ins Innere. Das größte ist mehr als drei Meter hoch. Das älteste, aus der Zeit um tausend vor Christus datierte Gebäude ist der Talaiot-Turm. Er war nach seiner Errichtung vier Meter hoch und erreichte einen Durchmesser von nahezu zwölf Metern. Um dieses Zentrum wurden im Lauf von Jahrhunderten kreisförmig andere Gebäude wie Wohnunterkünfte angelegt. Bewohnt war die Siedlung bis zur Eingliederung der Balearen ins Römische Reich im Jahre 123 vor Christus.

Unterirdisch schön, die Höhlen von Mallorca

Cuevas del Drach

© Lapping/ pixabay

Ein schöner Tipp für einen empfehlenswerten Landausflug sind die Tropfsteinhöhlen bei Porto Cristo. Die Cuevas del Drach - zu Deutsch die Drachenhöhlen - sind ein mehr als eineinhalb Kilometer langes Höhlensystem mit sechs unter der Erde gelegenen Seen. Der Lago Martel ist mit 9 Metern Tiefe, 177 Metern Länge und mehr als 40 Metern Breite der größte unterirdische See Europas. Ebenfalls sehenswert sind die nahegelegenen Cuevas del Hams. Sie sind in der Dimension kleiner, besitzen aber auch einen See und wunderschöne Stalakmiten und Stalagtiten.

Die Höhlen von Campanet - Cuevas del Campanet - hingegen, gut von Port d' Alcudia erreichbar,  befinden sich am Fuße der Serra Tramuntana im Norden Mallorcas. Sie erstrecken sich auf einer Fläche von mehr als dreitausend Quadratmeter. Eine Besichtigung über den vierhundert Meter langen Rundweg führt Sie durch mehrere Stollen, große Säle und vorbei an der einzigartigen, naturbelassenen Schönheit dieses Höhlensystems.


Inselhüpfen nach Cabrera

Cabrera

© Efraimstochter/ pixabay

Ein wahres Naturparadies erwartet Segler auf der Isla de Cabrera, etwa 13 Meilen südlich von Mallorca. War sie in vergangenen Zeiten ein Rückzugsort für Piraten, ist es seit 1991 ein Nationalpark und Vogelschutzgebiet. Auf dem naturbelassenen Eiland leben die unterschiedlichsten Vögel und sind viele Meerestiere heimisch geworden. Wenn man diesem Paradies näher kommt und in die Hauptbucht Puerto de Cabrera einfährt, begreift man erst die landschaftliche Schönheit. 

Es gibt jedoch Einschränkungen: Täglich dürfen nur 50 Boote und 200 Personen die Insel besuchen. Wer mit der Yacht über Nacht bleiben möchte, benötigt eine Erlaubnis, die sogenannte "Cabrera-Permit". Während der Hochsaison ist nur eine Nacht vor Anker möglich, in der Nebensaison zwei Nächte. Ein Ausflug zur Insel belohnt die Crew trotzdem. Sei es mit einer Wanderung zu Kastell oder Leuchtturm oder romantischen Abenden unter weitem Himmel. 

Yachten ab Mallorca

Törnvorschläge ab Mallorca

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Revier-Informationen

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