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Insel Kos - Highlight Ihres Dodekanes-Törns

30.12.2019

Es lohnt sich, am letzten Tag des Törns zeitig zurückzusegeln um Kos zu erkunden. Geschichtsinteressierte und naturverbundene Segler können mittels Mietwagen diese interessante Insel individuell kennenlernen: Von Ost nach West zieht sich ein Gebirge mit dem 850 m hohen Mount Dikeos als höchste Erhebung. Vorherrschend ist natürlich ein griechisches Flair, jedoch sind auch die orientalischen Einflüsse nicht zu übersehen, wie beispielsweise die hübschen Minarette der Hauptstadt Kos. Auch heute gibt es eine türkische Minderheit auf der Insel. Die Erinnerung an den griechischen Arzt Hippokrates, der um 460 vor Christus auf der Insel geboren wurde, wird allenthalben in Ehren gehalten. Noch heute schwören Mediziner in aller Welt den Eid des Hippokrates. 

Asfendiou

© cegli/ AdobeStock

Kos – Hauptstadt mit Flair

Die Markthalle

© Waldemar Witt/ Pixabay

Alleen und üppig blühende Gärten sind gleich ins Auge fallende Eigenschaften der Hauptstadt. Vom Stadthafen Kos aus geht es zum Bummel durch die Shopping-Hotspots von Apellou und Ifestou und zum Besuch der Markthalle am Eleftherias  Platz. Hier finden sich garantiert unter den vielfältigen Produkten wie Olivenöl oder dem heimischen Thymianhonig Souveniers für die Lieben zuhause. Nicht weit davon steht die Platane des Hippokrates, ein gewaltiger Baum mit über 4 Meter Stamm-Durchmesser. In der Nähe liegt die Agora, älteste archäologische Grabung und antikes Zentrum. Die bekannten malerischen Gassen, in weiß und blau gehalten, befinden sich am geschäftigen Hafen. Die moderne Marina liegt ca. zwei Kilometer südöstlich der Stadt, wo die Yachten für einen Dodekanes-Törn starten.

Asklepieion und die Ursprünge der Medizin

Asklepieion

© Roman Rodionov/ AdobeStock

Das Asklepieion von Kos ist die wichtigste Ausgrabungsstätte der Insel. Vier Kilometer im Süden der Hauptstadt liegt das Heiligtum, zu Ehren des Gottes der Medizin Asklepios in der Antike errichtet. Auf Kos wurde seinerzeit Heilkunst praktiziert und auch gelehrt. Freigelegt wurde die Stätte durch den deutschen Archäologen Rudolf Herzog, der im Jahr 1902 den entscheidenden Hinweis von dem Inselhistoriker Iakovos Zaraftis bekam. Die Grabungen dauerten bis ins Jahr 1904.


Bedingt durch die Hanglage am Hügel wurde das Heiligtum und Behandlungszentrum terrassenförmig konzipiert. Die unterste Ebene stammt aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Sie wird von Säulenhallen auf drei Seiten umgeben, denen sich mehrere Räume anschließen, die vermutlich seinerzeit den Patienten vorbehalten waren. Andere Räumlichkeiten dienten der Forschung und Lehre.


Die mittlere Terrasse ist der älteste Teil aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Hier befand sich das medizinische Behandlungszentrum. Auch eine Tempelanlage mit einigen, dem Asklepios geweihten Bauwerken, sowie ein Apollon-Tempel aus dem zweiten und dritten Jahrhundert wurden dort erbaut. 


Zur höher liegenden oberen Terrasse führt eine breite, beeindruckende Freitreppe. Dort entstand im zweiten vorchristlichen Jahrhundert der große Tempel des Asklepios im dorischen Stil mit Statuen des Asklepios und seiner Tochter Hygieia. Ein christlicher Altar weist darauf hin, dass in byzantinischer Zeit der Tempel in eine orthodoxe Kirche der Mutter Gottes umgewidmet wurde. 

Blick in den Sonnenuntergang von Zia

Zia

© Mike Drosos/ AdobeStock

Etwa 15 Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt befindet sich das pittoreske Bergdorf Zia, umrahmt von den Höhen des Kikaios Gebirges. In 350 Metern ist es der höchstgelegene Ort. Trotz des touristischen Ortsbildes mit Tavernen, Cafés, kleinen Geschäften und Kräutershops ist es wegen des grandiosen Ausblicks vor allem in den Morgenstunden oder zu Sonnenuntergang ein lohnender Ausflug für die Crew, wenn auch nicht mehr so ursprünglich wie in der Vergangenheit. In Zia startet für einen Landgang der Wanderweg auf den Dikeos mit tollem Ausblick über Kos und seine Nachbarinseln.

Paleo Pyli - das Dorf der Geister

Paleo Pyli

© Beachfront/ AdobeStock

Paleo Pyli, im Norden der Insel gelegen ist sowohl der Name für ein altes, verlassenes Geisterdorf, als auch für die Ruine der dortigen byzantinischen Burganlage aus dem elften Jahrhundert. Während des 15. Jahrhunderts wurde dann der zugehörige Ort gegründet. Durch die versteckte Lage waren die Bewohner gut vor den häufigen Seeräuberattacken auf Kos geschützt. Heute sind die Gebäude bis auf wenige Ausnahmen verfallen. Sehenswert sind die beiden im 11. Jahrhundert errichteten Kirchen. Für viele Segler ist Paleo Pyli eines der schönsten Ausflugsziele.

Im Pfauenwald der Natur verbunden

Der Pfauenwald

© Evgeny Kulakov/ Pixabay

In der Nähe des Flughafens, befindet sich der idyllische Pinienwald Plaka. Unzählige Pfauen bevölkern das Wäldchen, die oft recht zutraulich umherspazieren, ihre Räder schlagen und die Besucher mit ihren schrillen Schreien aus den Bäumen grüßen. Vor allem für Familiencrews mit Kindern eine tolle Alternative, wenn es in der Mittagssonne an Bord zu heiß werden sollte. Ein Familienfoto mit Pfau ist außerdem eine schöne Erinnerung. Es gibt im Wald Tische und Bänke, die zum schattigen Verweilen einladen. Außerdem zählen, in der Nähe einer Quelle ansehnliche Schildkröten zu den Waldbewohnern.

Naturschutzgebiet mit Salzbrise

Der Alikes Salzsee

© G Kor/ AdobeStock

An der Nordküste beim Ort Tigaki liegt der bekannte Salzsee Alikes. Bis in die 1950er Jahre wurde hier in größerem Stil Salz gewonnen und abgebaut. Heute hat sich Flora und Fauna ganz besonders entwickelt und die Gegend wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Viele Wasservogelpopulationen, unter ihnen auch rosa Flamingos, haben den See für sich entdeckt und leben hier ganzjährig oder nutzen ihn zur Überwinterung. In der heißen Jahreszeit ist der See zum Teil ausgetrocknet und wirkt dann mit den Kristallen wie ein Schneefeld, allerdings mit sehr salzhaltiger Luft.


     

Hippokrates und Impressionen der Insel Kos

© Diverse/ Pixabay

Yachten ab Kos

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