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Sardinien – Segeln um den Smaragd des Mittelmeers

28.02.2020

Insel zwischen Historie und Gegenwart

Sardinien, die zweitgrößte der Mittelmeerinseln, hat eine ebenso lange wie wechselhafte Historie. Diese ist in den Überbleibseln der verschiedenen Architekturstile von phönizisch über byzantinisch bis hin zu ferneren und neueren europäischen Einflüssen. 

Bis heute hat die sardische Sprache, die die Insel als „Sardigna“ bezeichnet, überdauert. Die Nuraghen-Anlagen sind die gewaltigsten und gut erhaltenen Megalithbauten in Europa. Zum Weltkulturerbe der UNESCO wurde deshalb Su Nuraxi di Barumini ernannt.

Gegensätze innerhalb der Einheit

Spiaggia di Santa Giusta

© 4th Life Photography/AdobeStock

Sardinien ist mehr als eine schöne Mittelmeerinsel. Sie verbindet vielmehr alles was sie aufbieten kann zu einer Einheit: Meer und Natur mit Sagen und mystischen Orten; Freundlichkeit mit Folklore und Tradition. Landschaftlich ist Sardinien überwiegend von Bergen geprägt. Es fehlen jedoch steile, hohe Gipfel. Rau ist sie natürlich, die Insel im Mittelmeer. Aber auch landschaftlich mildere Seiten lassen sich in der üppigen Natur entdecken, die noch in großen Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahren konnte. Die in allen Grüntönen vorhandenen Wälder sind die Heimat von Rotwild und vielerlei Sing- und Greifvögel.

Die Insel für Segler

Ein Segeltörn durch das blaugrün schimmernde Wasser, das Sardinien mal an schroffen Klippen, mal an Buchten mit feinweißem Sand umspült, ist ein einzigartiges Erlebnis. Die Segelcrews der Charteryachten werden durch die Kontraste von Landschaft, Seeluft, Wellen, Licht und Farben verzaubert. Entlang der vier Costas von Sardinien finden Yachtensegler ein äußerst abwechslungsreiches Revier ohne die bereits bekannten, eingefahrenen Charterrouten. Alle vier Küsten von Sardinien locken mit hervorragenden Segelbedingungen und sicheren Häfen und machen das Segelrevier zu einer der beliebtesten Destinationen für einen Yachtcharter im Mittelmeer. Insgesamt 400 Seemeilen Küstenlinie lassen sich hier mit dem Wind erkunden. Als Zugabe gibt es vor Sardinien zahlreiche Oneway-Törns, die zumeist ohne Aufpreis angeboten werden. Bekannte Routen sind Cagliari - Carloforte bzw. Carloforte - Cagliari oder Alghero - Cagliari und umgekehrt.

Costa Smeralda

Entlang der Costa Smeralda

© Von Ökologix - Eigenes Werk, CC0

Die Costa Smeralda wird mehr wegen der landschaftlichen Schönheit und Ursprünglichkeit als wegen der Sehenswürdigkeiten bewundert. Der Landstrich zwischen dem Golf Arzachena und dem Golf Aranci ist sanft touristisch erschlossen worden, wobei bereits in den 60er Jahren Wert auf strenge Bauvorschriften gelegt wurde. Porto Cervo als einzige größere Siedlung der Region besticht mit ganz eigenem Charme. Enge Gässchen und pittoreske kleine Plätze beherrschen auch heute noch das Ortsbild. Kulturell hat sich der Ort indessen weiterentwickelt und bietet heute Folklore, Kunst, Ballett und Modeveranstaltungen. Im Süden der Costa Smeralda liegt der Ort OlbiaSehenswert ist die mittelalterliche Basilika San Simplicio. Anspruchsvolle Gastronomie, aber auch bodenständige Lokale säumen die Plätze der Stadt, wie etwa die Piazza Matteotti. Lohnenswerter Landausflug ist das Archäologische Museum, dessen Ausstellung zum Beispiel römischen Galeeren umfasst. Olbia sowie Portisco und Cannigione beheimaten viele Charterflotten und bieten sich als Starthäfen für Nordsardinientörns an.

Alghero - die Stadt mit katalanischem Flair

Altstadt von Alghero

© Von Marek Slusarczyk, CC BY 3.0,

Alghero an der nördlichen Westküste zeigt auch heute noch die spanische Prägung aus ihrer bewegten Vergangenheit. Für viele Charterurlauber ist es die schönste Stadt Sardiniens. Der Ortskern innerhalb der Stadtmauer ist wunderschön erhalten und die Straßen und Gassen sind gepflastert. Die Stadt zollt ihrer Historie Respekt: die Gebäude, allen voran die Kathedrale Santa Maria, sind im spanisch-gotischen Stil gehalten. Im Korallenmuseum der Stadt kann man viel über die roten Korallen lernen und herausragende Ausstellungsstücke bewundern. In Alghero gibt es eine moderne Marina für Onewaytörns nach Norden oder Süden, oder Schläge entlang der Westküste Sardiniens.

Cagliari – Haupstadt des Südens

Cagliari Hafen und Altstadt

© 4th Life Photography/AdobeStock

Cagliari, am Golf gleichen Namens gelegen, ist unbedingt sehenswert für Segelcrews auf Landgang. Highlight ist das Gebiet rund um die Burg. Für kulturhungrige Crewmitglieder sind die Museen ein Muss. Praktisch alle sehenswerten Sammlungen sind in der Zitadelle (Cittadella dei Musei) vereint, die viele unterschiedliche Sammlungen beherbergt. Ausstellungen zur Nuraghenkultur, sowie phönizisch-punische Exponate, die Pinakothek und ein Museum für Siamesische Kunst.

In der übrigen Stadt sind das Amphitheater, die Vipernhöhle „Grotta della Vipera“ und die Nekropole von Tuvixeddu mit Gräbern vom sechsten Jahrhundert bis ins erste Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Besuchenswert ist die Basilika des heiligen Saturnio (St. Saturnio) die einen imposanten Einblick ins mittelalterliche Cagliari bietet. Die umgebende Provinz besticht ebenfalls durch historische Funde, aber auch durch die zahlreichen Naturparks. In Pula befindet sich der Archäologische Park von Nora (Area Archeologica di Nora) mit römischen Bauwerken, die einzigartige Werke der Mosaikkunst dieser Zeit zeigen. Die Stadt bietet ganzjährig folkloristische Feste und traditionelle Märkte mit Trachten aus den unterschiedlichen sardischen Gebieten an.

Cagliari als auch das westlicher gelegene Carloforte eignen sich als Charterbasen für die Erkundung der Südküste.

Kulinarische Genüsse

Pecorino - Sardische Vorspeise

© Von Shardan - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5,

Es gibt auf Sardinien, besonders auch im Süden der Insel, die Vorspeisen aus unterschiedlichen Salamisorten und anderer Wurst aus dem traditionellen Metzgerhandwerk, stets in Verbindung mit dem typischen Pecorino Käse und Carasau Brot mit Tomaten, Olivenöl und Parmesan angemacht. Zu den Leckereien des Meeres gehören Krebse, Krabben, Muscheln und Hummer. Außerdem natürlich fangfrische mediterrane Fischspezialitäten. Gerichte des Landes erfreuen den Gaumen aber mindestens ebenso. Beispielsweise gebratenes Lamm in einer Soße aus Tomaten und Oliven, abgeschmeckt mit reichlich Knoblauch, Spanferkel oder Wild- und Ziegenfleischspezialitäten.

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